Monday, April 16, 2012

Chelsea Wolfe & Odonis Odonis // Berghain Berlin 25.4.





25. April
Chelsea Wolfe & Odonis Odonis

Kantine/Berghain
Berlin
event

Sunday, April 1, 2012

I'm back! Here we go again: in Offenbach


 Zuerst einmal: Sorry!!! Ich habe mich selber erschrocken, als ich bemerkt habe, von wann mein letzter Post stammt. Drei Monate Abstinenz - damit soll jetzt Schluss sein! I promise!

Seitdem ist viel passiert. Ich wohne seit März in Offenbach (am schönen Main). Hier hat es mich her verschlagen nicht nur wegen der Liebe, sondern auch aus beruflichen Gründen. Seit drei Wochen arbeite ich als Freie bei der Frankfurter Rundschau. Wie es dort weiter geht, wird sich bald zeigen. Freelancing ist also angesagt... Leider hatte ich aufgrund des Umzugs keine Zeit mehr hier zu posten. Das heißt aber nicht, dass ich keine Konzerte mehr besuche. Ganz im Gegenteil. Seitdem wir hier wohnen haben wir folgende Bands gesehen:

Still Corners, We Have Band, Disappears

Und demnächst geht es auch Schlag auf Schlag weiter mit folgenden Dates:

6. April: Respect My Fist, IVI Frankfurt
14. April: Mock & Victor Villareal, IVI
21. April: This Quiet Army, IVI Frankfurt
24. April: A Whisper In The Noise, Ponyhof Frankfurt
25. April: Chelsea Wolfe, Berghain Berlin
27. April: Maps & Atlases, Das Bett Frankfurt
22. Juni: Lüften Festival: Frankfurt

Liste wird natürlich stets erweitert...Wer Ausgehtipps für mich hat, der darf diese gerne mitteilen!

Wednesday, December 21, 2011

Aus alt mach neu: X-MAS Special Mixtape 2010/2011

Letztes Jahr kurz vor Weihnachten habe ich diese eigens erstellte Sammlung schon einmal gepostet. Und da sowas ja nicht schlecht wird, jetzt nun noch einmal für alle X-mas-music-indie-fans oder so. happy christmas!

on this tape: Cap'n Jazz, Eels, Mogwai, Death Cab For Cutie, Bright Eyes, Sufjan Stevens, The Walkmen, James Yuill and more...

hier nochmal der Original-Link aus 2010 for download

Tuesday, December 20, 2011

Jüdisches Leben in Magdeburg bewahren // 14. Januar 2012

Seit etlichen Jahren missbrauchen Nazis aus ganz Deutschland den Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs zur Verbreitung ihres menschenverachtenden und geschichtsrevisionistische​n Gedankengutes.

Am Shabbat – dem jüdischen Ruhetag, am 14. Januar 2012, wollen sich alte und neue Nazis zu einem sogenannten „Trauermarsch“ in Magdeburg versammeln um ihre antidemokratischen und antisemitische Ideologien vor der Welt offen zur Schau zu tragen. Niemanden darf das kalt lassen.

Vor der Synagogengemeinde am Neustädter Bahnhof wollen die Nazis die Züge verlassen und sich zu ihrem Versammlungsort begeben – während wenige Meter entfernt in der Synagoge Menschen beten und Gottes Wort durch die Thora spricht. Wir können dies nicht akzeptieren.

Jüdisches Leben gehört zu Magdeburg. Auch hier haben die Nazis die örtliche Synagoge zerstört. Nazis stehen für eine Ideologie des Hasses, die sich gegen jede Menschlichkeit richtet. Wir aber wollen aufstehen und die Menschlichkeit in Magdeburg bewahren.

Jüdisches Leben in Magdeburg hat eine Zukunft. Die Gemeinde hat heute wieder rund 800 Mitglieder, die unsere Stadt und Gesellschaft bereichern. Ihnen gegenüber sind wir zum Schutz verpflichtet. Niemals wieder sollen Jüdinnen und Juden Nazis fürchten müssen. Niemals wieder darf Antisemitismus unwidersprochen bleiben.

Wir rufen auf zum Handeln. Gemeinsam wollen wir uns vor dem Neustädter Bahnhof versammeln und uns schützend vor die Synagoge stellen. Wir wollen zeigen, dass wir zu jüdischem Leben in Magdeburg stehen wollen.

Entschlossen. Gewaltfrei. Demokratisch.

14. Januar 2012 | 10:00-12:30 Uhr | Synagoge | Gröperstraße
facebook-event

Wednesday, November 16, 2011

Der braune Mob in aller Munde (Pfui!)

Zurzeit dreht sich wieder alles um den braunen Mopb und seine dreckige Sippschaft. Nachdem jetzt ein Foto bekannt wurde, dass drei Mitglieder der Zwickauer Terrorzelle in Sachsen-Anhalt zeigt, prüft das LKA, ob es Verbindungen hierzulande mit der Terrorbande gibt. Überraschend wäre das sicherlich nicht. Die NPD zählt in Sachsen-Anhalt etwa 250 Mitglieder.
Mal ganz abgesehen von den "freien Kräften", die unter anderem bei den "Autonomen Nationalisten" in fast jeder Kleinstadt in Sachsen-Anhalt "tätig" sind. In welcher Form auch immer. Hier geht man von 800 "gewaltbereiten Rechtsextremen" (laut Verfassungsschutzbericht etwa 1400 Rechtsextreme insgesamt) aus. Das Ausmaß der tatsächlichen Gefährung kann nur schwer eingeschätzt werden. Im März verpasste die NPD mit 4,6 Prozent den Einzug in Sachsen-Anhalts Landtag. Ihre Hochburgen waren in den südwestlichen Wahlkreisen (Sangerhausen, Querfurt, Nebra, Zeitz, Naumburg, Weißenfels). In Magdeburg und Halle schnitt sie vergleichsweise schwach ab.

Vereine wie "Miteinander", die sich gegen Rechts engagieren, haben es schwer, seitdem CDU und FDP 2002 die Förderung runtergefahren haben - von einer Million jährlich auf 150000 Euro. Zitat aus dem damaligen Koalitionsvertrag: „[D]ie einseitige Förderung politisch motivierter Vereine (z.B. Miteinander e.V.) seitens der Vorgängerregierung [ist] ein[zu]stellen und die frei werdenden Mittel für plurale Angebote in der Jugendarbeit um[zu]schichten.“ Die Konsequenz: weniger Mitarbeiter, weniger Projekte, also weniger Aktionen gegen Rechts.
2010 wurden vom Verfassungsschutz 80 Gewalttaten registriert, bei denen die Ermittler von einem rechtsextremen Hintergrund ausgingen. Die Zahl der rechtsextremen Straftaten lag bei 1176. Zum Vergleich: in Berlin wurden 1127 Straftaten gezählt, in Mecklenburg-Vorpommern 757 und 1391 in Niedersachsen.

Foto:  Eine NPD-Demo in Magdeburg. Die Partei zählt hier etwa 250 Mitglieder.  Im März dieses Jahres verfehlte die NPD den Einzug in den Landtag. Archivfoto: Viktoria Kühne/Volksstimme

Quellen für diesen Artikel:
volkstimme.de
mz-web.de
miteinander-ev.de

Saturday, October 22, 2011

Review: Kurt Krömer im Amo Magdeburg // Tourauftakt "Der nackte Wahnsinn"

Rauchen fetzt: Kurt Krömer zieht auch auf der Bühne gerne mal eine durch. Foto: ad-hoc-news
Drei Tage Magdeburg, drei Tage ausverkauft - Kurt Krömer begann seine neue Solotour am Freitagabend in der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts. Schon lange vorher mussten die Tickets gesichert werden, für stolze 39 Euro. Die Erwartungslatte lag entsprechend hoch. Nach Burn-Out und Filmdreh endlich wieder Krömer live auf der Bühne. Der Programmtitel "Der nackte Wahnsinn" hielt am Ende aber nur eins: den nackten Arsch des Berliners. Aber von Wahnsinn war die Show weit entfernt. "Irgendwie schwach" fiel unser Fazit am Freitag nach 2,5 Stunden aus. Klaro, der Komiker überlässt viel dem Zufall, schäkert mit seinem Publikum, holt Leute auf die Bühne. Aber irgendwie wollten seine Sprüche nicht so richtig trumpfen. Oft holte er auch einfach die "Sexkeule" raus und machte Genitalwitze. Ab und an kam dann noch Klaus Wowereit vor, dessen Homosexualität mal wieder Zielscheibe mehrerer Witze war. Nicht dass ich auf supermoralisch mache, aber irgendwie war das alles schon mal da, längst ausgelutscht. In Interviews hat er mehrfach erklärt, dass er dieses Mal auf SchnickSchnack verzichtet, quasi allein auf der Bühne steht, um seine Fans zu unterhalten. Doch leider war mir das am Ende doch etwas zu wenig. Vielleicht lag es auch an der unatmosphärischen Location, dem Amo, einem Saal wo sonst hauptsächlich Schlagersänger ihre Hits zum Besten geben. Gern hätte ich Krömer mal in einem eher kabarettistischen Veranstaltungsort gesehn. Doch dafür ist die Nachfrage viel zu groß. Insgesamt 65 Liveauftritte stehen noch auf Krömers Plan. Und im März kommt er wieder nach Magdeburg, ein paar Extrashows spielen. Nachdem ich ihn bereits in Halle und Berlin live erlebt habe, war der gestrige Auftritt eher enttäuschend. Und bei den Ticketpreisen hat er sogar schon Mario Barth und Konsorten überholt. Schade, so hatte ich Krömer lange Zeit immer als "Underdog der Comedians" angesehen. Doch die Zeiten sind vorbei. Berliner Dialekt und Retro-Nerdbrille hin oder her. Sorry Kurt, thats not enough! (Gibt es denn überhaupt noch deutsche Komiker, die es wert sind?)

Thursday, October 20, 2011

True Widow @ Jägerklause // Berlin

Die Jägerklause in Berlin Friedrichshain war wie ich fand die perfekte Location für True Widow. Eine urige Bierkneipe mit Wildgeweihen an den Wänden und rauchenden Tätowierten am Tresen. Das Texaner Trio war vor der Show recht gesprächig, plauderte von musikalischen Einflüssen und Tourerfahrungen (mehr dazu bei kotzboy.com). Das Konzert an sich verlief dann ohne große Überraschungen, live kamen die Songs von True Widow der Musikdatei auf meinem PC sehr nahe. Die Vorband Chateau Laut hatte kurzfristig abgesagt, trotzdem wurden 12 Euro kassiert. Und nach der Show tauchte dann auch noch die Polizei auf. Anwohner hatten sich über den "lauten Bass" beschwert... No comment.

Mit meiner Digicam ein paar amateurhafte Aufnahmen gemacht, der Sound kommt von dissi.